Arbeitsausschuss Tourismus Braunschweig e.V.
Freitag, 28. Oktober 2016

ATB-Exkursion in das „Zeitreiseland“: Mobilität, Mühlen, Mandeltorte

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Am 5. Oktober fand die traditionelle Jahresexkursion des Arbeitsausschuss Tourismus Braunschweig e.V. statt. Insgesamt 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Hotel, Gastronomie und Kultur machten sich auf den Weg in das Zeitreiseland der TourismusRegion BraunschweigerLand e.V. Auf dem Programm standen die Autostadt Wolfsburg, das Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn und zum Abschluss die Einkehr in Modes Heide-Café in Gifhorn-Winkel.

Spannendes Programm bei bestem Herbstwetter

Wer zu einer Reise – zumal zu einer Zeitreise – aufbricht, sollte gut gestärkt an den Start gehen. Das Frühstücksbuffet im Hotel Vienna House Easy ließ wie immer keine Wünsche offen, Geschäftsführer Maarten Niewenhuize hieß die Zeitreisenden im eigenen Haus willkommen. Nach dem geselligen Frühstück hieß es um 9:15 Uhr: Abfahrt ins Zeitreiseland! Der komfortable (Zeit-)Reisebus wurde wieder von der Firma Mundstock Reisen zur Verfügung gestellt, inklusive Begrüßungs-Piccolo für die Reisegruppe. Aber auch ohne Sekt war die Stimmung an Bord sehr gut, ein spannendes Programm und bestes Herbstwetter machten Lust auf die Ausfahrt. „Die Sonne scheint und alles lacht“, fasst ATB-Geschäftsstellenleiter Edgar Wernhardt den gelungenen Start in den Tag zusammen. Auch mit dabei: ZeitOrte-Experte Jan-Christoph Ahrens von der TourismusRegion BraunschweigerLAND e.V.

Danach übernimmt der ATB-Vorsitzende Wieslaw Puzia das Bordmikrofon. Er begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und freut sich besonders über die neuen ATB-Mitglieder Hotel FourSide Braunschweig, IntercityHotel Braunschweig sowie die DJH Jugendherberge Braunschweig. Das sind nicht die einzigen guten Nachrichten aus dem ATB-Vorstand: in diesem Jahr kann man unter anderem auf einen erfolgreichen Lichtparcours 2016, das brandneue Merian-Heft für Braunschweig und sehr gute Ergebnisse in den ATB-Arbeitsgruppen Hotel, Marketing und Kultur zurückblicken. Im Ergebnis werde die angestrebte Marke von 600.000 Besuchern in diesem Jahr erreicht werden, freut sich Puzia.

Zukunft von Technik und Mobilität: die Wolfsburger Autostadt

Von den Erfolgen der Gegenwart geht es nun in die Zukunft von Technik und Mobilität: Ankunft in der Wolfsburger Autostadt. Das Team Vertrieb um Ute Lageschulte nahm die Besucher in der „dreidimensionalen Visitenkarte des Volkswagenkonzerns“ in Empfang und stellte den Tourismusmagnet Autostadt vor. Seit der Eröffnung im Jahr 2000 haben 34 Millionen Gäste die Autostadt zu einer der bundesweit wichtigsten Touristendestinationen gemacht. Die 28 Hektar große Lagunenlandschaft mit zehn Restaurants und vielfältigen Erlebnisangeboten für Groß und Klein beherbergt mit dem „Zeithaus“ auch das besucherstärkste Automuseum der Welt.

Das Publikum der Autostadt setzt sich zusammen aus touristischen Gästen, VW-Kunden, die ihr neues Auto aus den beiden gläsernen Autotürmen abholen, sowie aus Besuchern von Bildungsangeboten der Autostadt als „außerschulischer Lernort“. Auch Kulturevents wie das Movimentos Tanzfestival oder „Jazz im Zeithaus“ sind im Programm. Auf einem geführten Rundgang konnten die Fahrtteilnehmer dann selbst erleben, wie die Autostadt die Technik von morgen in die Welt von heute holt: in der „Level Green“-Ausstellung zu den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt, in der Familienwelt „MobiVersum“, im „AUTOWERK“ und natürlich in den VW-Markenpavillons.

Vom modernen Auto zur alten Mühle: Station im Mühlenmuseum Gifhorn

Nach so viel Zukunft darf man auch mal entspannt in die Vergangenheit blicken. Ein optimaler Ort dafür ist das nächste Ziel der Exkursion, das internationale Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn. Nach einer zünftigen Brotzeit im „Backhaus“, dem großen Ausflugslokal im Fachwerkstil auf dem Museumsgelände, geht es auch hier auf Entdeckungsreise. Museumsleiter Philipp Oppermann stellt den ATB-Besuchern das 100.000 m² große Freigelände und die 800 m² große Ausstellungshalle vor. Sowohl im Modell wie auch im Original, bzw. Nachbau, lässt sich die Geschichte von Mühlenbau- und Technik eindrucksvoll nachvollziehen. Wind- und Wassermühlen aus Korea, Ungarn, Portugal oder Griechenland machen den ZeitOrt zu einem internationalen Erlebnis für die ganze Familie, eine originale russisch-orthodoxe Holzkirche unterstreicht die Vorliebe von Eigentümer Horst Wrobel für imposante und exotische Bauwerke.

Auf dem anschließenden Weg zurück in die Gegenwart erwartet die Reisegruppe noch einmal ein Stück geschmackvolle Nostalgie und Gastlichkeit. Geschmackvoll im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Torten in Modes Heide-Café erinnern in Hinblick auf Genuss und Portionsgröße an die gute alte Zeit. So endet der Ausflug fast so, wie er begonnen hat: bestens verpflegt und guter Stimmung – aber um viele neue Impressionen aus der Region reicher!

 

Text: Jan Engelken

 

Links:

http://www.zeitorte.de/

http://www.autostadt.de/de/start

http://www.muehlenmuseum.de/

http://www.modes-heidecafe.de/heidecafe/

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